Nomen est omen - Kangaroo Island

von Bogdan Nitulescu
Es ist schon schwer, in Australien keine Kängurus zu sehen (erstaunlich viele entlang der Straße...), aber nirgendwo gibt es so viele auf engem Raum wie auf Kangaroo Island. Einheimische reden von über 100.000 Kängurus. Bei knapp 5.000 Einwohnern kommen also auf jeden Bewohner 20 dieser possierlichen Wahrzeichen Australiens.

Aber nicht nur Kängurus und die artverwandten Wallabies machen die drittgrößte Insel Australiens südlich von Adelaide zu einem Muss: Auf Kangaroo Island gibt es noch die Pinguine, die jede Nacht eine putzige Kolonne bilden wenn sie vom Fischen zurückkommen (in Penneshaw und Kingscote), eine große Seelöwen-Kolonie kann in Seal Bay unter der fachkundigen Führung lokaler Ranger besucht werden.

Es gibt noch die üblichen Emus, Possums, die örtlichen Koala-Bären hängen auch hier mehr oder weniger apathisch in ihren Eukalyptusbäumen, nur ab und zu aufgeschreckt von Touristen und den unzähligen verschiedenen Vögeln, die Kangaroo Island als Nistplatz aufsuchen.

Außer Admirals Arch sind noch die Remarkable Rocks im Südwesten der Insel auf jeden Fall einen Ausflug wert!

Die Fauna und Flora auf Kangaroo Island ist sehr vielfältig und beinhaltet schon das meiste des Kontinents. Die Insel gleicht einem großen Dorf. Jeder kennt hier jeden, vor allem die zwei Polizisten die die Insel ganz alleine beaufsichtigen. Eine Leichtigkeit des Seins, der Verlust des Zeitgefühls erfasst jeden der seinen Fuß mal auf dieses Eiland gesetzt hat.

Um nach Kangaroo Island zu kommen gibt es zwei Wege: mit der Fähre von Cape Jervis nach Penneshaw (entweder als Fußpassagier oder mit eigenem PKW) oder aber im 20-Sitzer-Flugzeug der EMU Airlines (Pikant ist hier, dass nicht nur das Gepäck gewogen wird, sondern auch die Passagiere!!).

Wer mal etwas von der Luft Australiens schnuppern möchte, der wende sich vertrauensvoll an das AUF & DAVON Reisebüro in Koblenz.