Wo die Kultur baden geht: Hurghada

von Bogdan Nitulescu
Denkt man an Ägypten, sieht man Pyramiden und Wüste, die Sphinx und Pharaonen mit goldenen Masken vor seinem Auge auftauchen. Dann gibt es noch Kairo, jetzt seit neustem die Bibliothek von Alexandria, und - last but not least - das Rote Meer.

An den lang gezogenen Stränden entlang des roten Meeres findet man zwar keine größere Ansammlung von Kultur, dafür jede Menge Sand und Tauchgründe, Hotels die einem Erholung und Müßiggang versprechen. Die einen die sich von den ”Strapazen” der bis ins kleinste (meist auch gut) organisierten Nilkreuzfahrten erholen, die anderen die nie den Versuch untenehmen Kulturbeflissenheit an den Tag zu legen, sie alle treffen sich meist in Hurghada, Makadi Bay, El Gouna, Marsa Alam oder auf der Sinai Halbinsel, in Sharm el Sheikh.

Besonders hervorstechend ist hier Hurghada, eine der ersten touristischen Destinationen Ägyptens. Etwas verrufen durch die verlebten 3-Sterne Hotels hat sich Hurghada aber in den letzten Jahren zu einer etwas gehobeneren Kategorie hochgemausert, wenn auch auf Kosten der Tauchgründe.

Zahlreiche 4- bis 5-Sterne Hotels (Bestes Preis/Leistungsverhältnis: Grand Resort, Hurghada) bieten nicht nur Tauchern, mehr und mehr auch Familien die keinerlei gesundheitliche Bedenken zu haben brauchen in den Anlagen, eine überaus komfortable Unterkunft.

Täglich finden Tauchexkursionen statt; hier sind kleine lokale Anbieter zu bevorzugen, die keinen Massenauftrieb auf hoher See organisieren. Zahlreiche Wassersportarten und Strandspiele bieten fast so viel Abwechslung wie ein Spaziergang entlang der Hauptstrasse Hurghadas, wo sich zahllose Touristenfachbasare um den Geldbeutel eines jeden Vorbeischlendernden in der landeseigenen Sprache kümmern (man spricht auch Polnisch!), es gibt immer einen ”Gutenfreundrabatt”.

Wer um die 550 Euro für eine Woche HP investiert (Flug mit einer deutschen Charterfluggesellschaft!) bekommt 5 Sterne mit einem hohen Dienstleistungscharakter und wird sicherlich viel Spaß haben.