Very Amusing London

von Bogdan Nitulescu
Es gibt viele Wege nach London zu gelangen, sei es unterirdisch mit dem Euro Star, sei es mit der Fähre oder in der Luft. Alle Wege haben eines gemeinsam:

Sie führen in eine Stadt, mit der man eigentlich gar nicht so viel Spaß verbindet. Zu festgefahren ist das Image vom steifen Engländer, der schon beim geringsten Anlass mit der Wimper zuckt, wenn er die Etikette verletzt sieht.

Aber London hat sehr viel mehr zu bieten, schließlich ist es auch die Wiege des Punk und vieler anderer avantgardistischer Bewegungen, die so gar nichts mit dem 5 o'clock tea gemein haben. Wer, wie die meisten, nach London Stansted mit der Ryanair flieg, wird feststellen, dass der Begriff London mindestens genauso dehnbar ist wie der Akzent der Ortsansässigen.

Aber auf der 45 km langen Anreise in die City erhascht man schon einen tollen Eindruck von der landschaftlichen Umgebung; viele Landschaftsbetriebe, vehältnismäßig wenig Schwerindustrie, eine wenig abwechslungsreiche Landschaft.

Aber schon wenn man die ersten Vororte durchquert, stößt man auf eine wilde Melange der Kulturen die nebeneinander, meistens auch miteinander, harmonieren. Neben dem typischen Pub (meist so originelle Namen wie XXX - Kings Pub/Tavern, gerne auch Lion, Fox und auch sonst einiges aus der eher exotischen Fauna, die das Mutterland ja nur aus den Kolonien kennt) befindet sich ein indischer Schneider, der durch den SPAR Markt vom pakistanischen Frisör und chineschen Restaurant getrennt ist.

Diese multikulturelle Vielfalt setzt sich bis ins Herz der Stadt fort, wird dort von jeder besseren und exotischen Bank ergänzt; sowieso scheint es eigentlich, dass sich jede Volksgruppe zum Ziel gesetzt hat, unzählige Spezialitäten wie Restaurants, Warenhäuser und Dienstleistungsunternehmen seines Heimatlandes in London zu etablieren.

So bekommt man bei einem Londonbesuch fast ein Round the World. Wer die unzähligen kulturellen Höhepunkte der Stadt kennenlernen will, ist mit der Visitor Travel Card bestens bedient; z. B. für 3 Tage unbegrenztes Fahren mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln (An- und Abreise ab/bis Heathrow inkl., Eintritt für einige Attraktionen inkl.) werden nur 32 Euro fällig.

Um in London Geld zu Sparen, muss man sich wie ein Fuchs verhalten, denn genauso wie bei der gleichnamigen Jagd auf das putzige Lebewesen, machen die englischen Geschäfte Jagd auf das Geld der Touristen. Markenklamotten kann man in der Oxford Street direkt im Geschäft kaufen, oder kurze Zeit später auf einem der unzähligen Flohmärkte.

Es gibt zahlreiche Tipps, Geld zu sparen, einige davon gibt das AUF & DAVON Reisebüro gerne weiter.